Was macht ein Osteopath - Osteopathie in Hamburg Daniel Kanzler

Spezialisten der manuellen Medizin

Was macht ein Osteopath?

Die Osteopathie verfolgt einen ganzheitlichen, gesundheitsfördernden und präventiven Behandlungsansatz und kann bei vielen funktionellen Beschwerden zu einer Verbesserung führen. 

Das Werkzeug des Osteopathen sind seine Hände. Diese sind so geschult, dass sie Spannungen und Veränderungen in den Gewebestrukturen des menschlichen Körpers wahrnehmen können.

Erfahren Sie im folgenden Text, was ein Osteopath genau macht.

 

Definition einfach verständlich gemacht

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine Form der Komplementärmedizin, die den Körper ganzheitlich wahrnimmt und behandelt. Alle Körpersysteme stehen in Verbindung und bedingen die gute Funktion aller Systeme. Osteopathie ist keine spezielle Technik, sondern ein Prinzip, dem viele hunderte Techniken folgen. Ein Osteopath nutzt manuelle Handgriffe, um die Selbstheilungskräfte zu unterstützen und die Gesundheit umfassend zu fördern.
 

 

Osteopathische Behandlung

Die vier Prinzipien

Der Osteopath benutzt diese drei Prinzipien für seine Untersuchung und Behandlung:

  1. Der menschliche Körper ist eine Einheit.
  2. Der Körper ist in der Lage, sich selbst zu heilen.
  3. Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig.
  4. Der Osteopath benutzt die ersten drei Prinzipien für seine Untersuchung und osteopathische Behandlung.

1. Der Mensch ist eine Einheit

In der Osteopathie wird nicht die Krankheit, sondern der Mensch als Ganzes behandelt. Der Mensch bildet eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Der Osteopath betrachtet den Menschen in seinem Gesamtkontext mit allen möglichen Wechselwirkungen.

2. Der Körper ist in der Lage, sich selbst zu heilen.

Der Körper verfügt über Selbstheilungskräfte, Selbstregulationsmechanismen und Gesunderhaltungssysteme. Ziel einer osteopathischen Behandlung ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen, damit der Körper zu seinem Gleichgewicht zurück findet. Störungen der körpereigenen Balance wie beispielsweise Fehlstellungen von Knochen, Flüssigkeitsstauungen und Stoffwechselstörungen können die Selbstheilungskräfte mindern.

3. Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig.

Der Körper besteht aus Gewebestrukturen, deren Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn die Körperstruktur verändert ist, so verändert sich auch die Funktion des Körpers.

Viszerale Osteopathie in Hamburg
Parietale Osteopathie in Hamburg

4. Der Osteopath benutzt die ersten drei Prinzipien für seine Untersuchung und osteopathische Behandlung.

Bereits seit 1917 wird die Osteopathie in Großbritannien gelehrt und ist dort, wie in vielen anderen europäischen Ländern, als Gesundheitsberuf etabliert. Als Osteopath suche ich nach Bewegungseinschränkungen oder Blockaden im Gewebe, den Gelenken und den Organen und löse diese durch sanfte Manipulationen und Mobilisationen. Damit unterstütze ich die Selbstheilungskräfte des Körpers. Mein osteopathisches Behandlungsziel ist es, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen und Ihre  Gesundheit zu fördern.

Das folgende Zitat beschreibt die Osteopathie sehr gut: 

„Die Osteopathie ist zugleich eine Philosophie, eine Wissenschaft und eine Kunst. Ihre Philosophie beinhaltet das Konzept von der Einheit von Struktur und Funktion des Organismus im gesunden wie im kranken Zustand. Als Wissenschaft umfasst sie Biologie, Chemie und Physik im Dienst der Gesundheit sowie der Prävention, der Heilung und der Linderung von Krankheiten. Ihre Kunst besteht in der Anwendung dieser Philosophie und Wissenschaft in der Praxis der osteopathischen Medizin und Chirurgie sowie aller ihrer Fachbereiche.“

H. M. Wright, Perspectives in osteopathic medicine. Kirksville College of Osteopathic Medicine, Kirksville 1976.

Im Kontakt mit seinen Patienten

Der Osteopath: Spezialist für Körperstrukturen

Ein Osteopath ist ein Spezialist in der manuellen Behandlung aller Strukturen des menschlichen Körpers. Die Techniken des Osteopathen umfassen Dehnungen, sanften Druck, Manipulationen und Techniken, die zu einer Entspannung des Gewebes führen.

Der Osteopath nutzt seine heilenden Hände und den tiefgehenden Kontakt zum Gewebe, um die Selbstheilung zu aktivieren, die Durchblutung zu verbessern und mehr Beweglichkeit auf allen Gewebeebenen zu erreichen.

Biodynamische Osteopathie in Hamburg

Gut zu wissen

Bei welchen Beschwerden kann Osteopathie erfolgreich sein?

Osteopathie kommt bei einer Vielzahl von Beschwerden zum Einsatz. Unter anderem bei:

  • Fersensporn
  • Lumboischialgie , Hexenschuss und Spondylarthrose
  • Beckenschiefstand, Beckenverwringung
  • Ischias Nerv Beschwerden, Bandscheibenprotrusion, Bandscheibenvorfall
  • Rückenschmerzen
  • Nackenschmerzen und Verspannungen
  • Achillessehnen Schmerzen, Achillissehnenentzündung
  • Tennisarm
  • Schulterschmerzen, Frozen Shoulder
  • Iliosakralgelenk Blockierung
  • Schwindel
  • Tinnitus und Hörsturz
  • Migräne und Spannungskopfschmerz
  • Asthma
  • Oberbauchschmerzen
  • Kieferbeschwerden (CMD)

Osteopathie verhilft vielen Menschen zu mehr Leichtigkeit im Leben! 

Um die Selbstheilungskräfte zu stimulieren, werden belastende Dysfunktionen behandelt. Schmerzen werden gelindert und die Beweglichkeit verbessert. Die Optimierung grundlegender Körperfunktionen wie Stoffwechsel und Atmung begünstigt nachhaltig die Heilung. Eine verbesserte Körperhaltung ohne Verspannungen ist ein weiteres Ziel der osteopathischen Intervention.

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Die Osteopathie im medizinischen Kontext

Unterschiede zur Physiotherapie und Chiropraktik

Viele Patienten sind sich unsicher, welche Therapie die richtige für Sie ist. Alle manuelle Therapien haben das Ziel, die Heilung zu ermöglichen und die körperliche Funktionsfähigkeit wieder herzustellen. Die Ansätze sind jedoch recht unterschiedlich. Erfahren Sie hier, welche Ziele die verschiedenen Therapieformen verfolgen.

Was ist Physiotherapie?

Die Physiotherapie gehört zu den Heilmitteln und sieht den biomechanischen Aspekt im Vordergrund. Das System von Muskeln, Bändern, Faszien und Gelenken ist im Fokus der Behandlung. Physiotherapeuten erstellen einen Befund des Bewegungsapparates. Dabei handeln sie auf Weisung des zuweisenden Arztes, der auch die Diagnose stellt.

Physio­therapeuten haben weniger Handlungs­spielraum

Osteopathen sind als Heilpraktiker berechtigt auf Basis ihrer Untersuchung eine Diagnose zu erstellen. Sie untersuchen alle Organsysteme, erkennen Risiken und Pathologien. Sie handeln eigenverantwortlich. Eine Verordnung des Arztes ist nicht erforderlich.

 

Was ist Chiropraktik?

Die Chiropraktik untersucht primär die Wirbelsäule und das Becken. Die Behandlung erfolgt mit einem schnellen Impuls auf das betroffene Segment, die Subluxation. Die Chiropraktik darf nur von Ärzten und Heilpraktikern ausgeführt werden. Die Justierung der Wirbelsäule und des Beckens führen es zu einer verbesserten Funktion des Nervensystems und Schmerzen werden reduziert.

mehr zur Chiropraktik

Wie wirkt Osteopathie?

Die Osteopathie geht weiter und in einen tieferen Kontakt zum Gewebe. Das muskuloskelettale System ist dabei ebenfalls ein wichtiger Aspekt der Behandlung. Zusätzlich werden noch die inneren Organe, das periphere und das vegetative Nervensystem in die osteopathische Behandlung mit einbezogen. 

Das macht die Osteopathie einzigartig!

Rechtlicher Hinweis

Aus rechtlichen Gründen muss ich Sie darauf hinweisen, dass die Wirkung der osteopathischen Behandlung bisher nicht ausreichend wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Ich stelle auf dieser Website die Arbeitsweise und Ziele der Osteopathie dar. Weder suggeriere ich, dass Sie erkrankt sind, noch kann ich Ihnen eine Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes durch eine osteopathische Behandlung versprechen oder in Aussicht stellen.

Der Osteopath arbeitet eigenständig

Ganzheitliche Untersuchung

Ursächliche Diagnose

Zugang ohne Verordnung

Die Regelung in Deutschland

Wissenswertes zu den gesetzlichen Regelungen

In Deutschland sind Osteopathen als Ärzte oder Heilpraktiker zugelassen. Die Abrechnung erfolgt in der Regel über die Gebührenordnung für Heilpraktiker oder Ärzte.

Die Ausbildung kann für Therapeuten, die bereits eine medizinische Ausbildung absolviert haben, berufsbegleitend erfolgen. Viele Osteopathen waren zuvor als Physiotherapeuten tätig. Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Osteopathie (BAO) sieht dafür mindestens 1350 Stunden vor.

Angehende Therapeuten ohne medizinische Vorbildung machen in der Regel eine vier- oder fünfjährige Vollzeitausbildung. Oft mit einem akademischen Abschluss.

Mehr über meinen persönlichen Werdegang zum Osteopathen finden Sie hier:

Über mich

 

Qualifizierte und sichere Behandlung beim Osteopathen

Obwohl die osteopathische Ausbildung nicht gesetzlich geregelt ist, ist eine qualifizierte und sichere Behandlung durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Osteopathie (BAO) und die Berufsverbände gewährleistet. Um mit den Krankenkassen abrechnen zu können sind entsprechende Nachweise erforderlich.

Meine Zertifikate finden Sie hier:

Zertifikate und Nachweise

 

Osteopathiepraxis in Hamburg - Osteopathie Daniel Kanzler

Kostenübernahme durch die Krankenkassen

Viele gesetzlichen Krankenkassen haben erkannt, dass die Osteopathie gute Behandlungsergebnisse erzielt und von den Versicherten gerne in Anspruch genommen wird. Die Kosten für die Behandlung werden oft anteilig übernommen. Es besteht jedoch kein gesetzlicher Anspruch auf Kostenübernahme. In der Regel müssen Sie die Kosten zunächst aus eigener Tasche zahlen und können die Rechnung bei ihrer Kasse einreichen.

Auf dieser Seite habe ich Ihnen Informationen zu den Kosten für Osteopathie zusammengestellt:

Kosten für Osteopathie