Osteopathie Hamburg Daniel Kanzler

Schnelle Hilfe

Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?

Die osteopathische Behandlung verfolgt einen ganzheitlichen, gesundheitsfördernden und präventiven Behandlungsansatz und kann bei vielen funktionellen Beschwerden zu einer Verbesserung führen. Lassen Sie uns in einem kostenlosen Infogespräch oder bei einem ersten Termin herausfinden wie ich Sie in meiner Praxis für Osteopathie und Chiropraktik in Hamburg Winterhude unterstützen kann.

Osteopathische Behandlung in Hamburg - Osteopath Daniel Kanzler

Osteopathie verständlich gemacht 

Ganzheitliche Osteopathie 

Bei der osteopathischen Behandlung handelt sich um eine ganzheitliche Behandlungsform, die mit den Händen die natürlichen Heilungsprozesse im Körper fördert. 

Die Besonderheit der osteopathischen Behandlung liegt darin, dass der menschliche Körper als Einheit betrachtet wird. Alle Gewebe sind miteinander verbunden. Bei der Untersuchung und Behandlung in meiner Hamburger Praxis für Osteopathie nehme ich somit alle Bereiche des menschlichen Körpers wahr. Ich untersuche und behandele diese in ihrer Struktur und Funktion. 

Durch gezielte osteopathische Behandlungstechniken werden Spannungen und Blockierungen in den Muskeln, Faszien, Organen und Gelenken gelöst. Die Behandlung kann im Bereich des schmerzhaften Gewebes erfolgen. Jedoch hat die osteopathische Behandlung die eigentliche Ursache der Beschwerden im Fokus. Diese liegt oft in anderen Bereichen, als man zunächst vermutet.

Was erwartet mich in der Praxis?

Die fünf Schritte der osteopathischen Behandlung

Jede osteopathische Behandlung folgt einem strukturierten Ablauf:

  1. Die Anamnese
  2. Die osteopathische Untersuchung
  3. Die osteopathische Behandlung
  4. Die Nachuntersuchung
  5. Abschlussgespräch und Beratung

 

Erster Schritt

1. Die Anamnese

Ein ausführliches Gespräch steht am Anfang der osteopathischen Behandlung in meiner Praxis in Hamburg Winterhude. 

Dieses Gespräch dient der Erfassung ihrer gesundheitlichen Problematik und bildet die Grundlage für die osteopathische Diagnose und mein Vorgehen in der Behandlung. Es ist für mich wichtig zu wissen, welche möglichen Faktoren einen Anteil an ihrem persönlichen Problem haben könnten. Chronische Erkrankungen, Unfälle und Operationen, auch länger zurückliegend, können relevant sein. 

Veränderungen im beruflichen und persönlichen Umfeld spielen möglicherweise ebenfalls eine Rolle bei der Entstehung von Dysfunktionen.

Das Stadium der Störung

Es ist wichtig, in welchem Stadium sich ihre Störung aktuell befindet:

  • Wann sind die Symptome erstmalig aufgetreten?
  • Wann sind die Symptome im Tagesverlauf am stärksten?
  • Wie stark erleben Sie die Symptome?
  • Haben die Beschwerden einen situativen Zusammenhang und wie lange halten sie an?
  • Gibt es Strategien ihrerseits, um die Symptome zu reduzieren? 

Zur Gesamtbeurteilung ist es hilfreich, wenn Sie bisherige Befunde wie Röntgen, MRT und Labor zur ersten Behandlung mitbringen. Der Behandlungsvertrag inklusive der Aufklärung über die Art der Behandlung und deren mögliche Risiken steht am Ende unseres Gespräches.

Zweiter Schritt

2. Die osteopathische Unterschung

Für ihre Entspannung ist es wichtig, dass Sie sich wohl fühlen. Kommen Sie gerne in bequemer Kleidung und entkleiden Sie sich in dem für Sie angemessenem Maß.

Ich nehme ihren Körpertypus, ihre Haltung und die Statik zu Beginn der Untersuchung wahr. Durch sanftes Auflegen werden meine Hände zum Ort der größten Spannung im faszialen Gewebe geführt. Spezielle Tests geben Auskunft über die Beweglichkeit und die Qualität in den Geweben. In der osteopathischen Untersuchung gelange ich im weiteren Verlauf immer weiter ins Detail und erfasse schlussendlich lokale Veränderung wie Temperatur, Spannung und Durchblutung. Um die sogenannte Ursache-Folge-Kette aufzudecken und die primäre Dysfunktion zu finden, nutze ich verschiedene osteopathische Tests.

Ursache-Folge-Kette aufdecken 

Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: 

  • Handelt es sich primär um ein lokales Geschehen?
  • Welche möglicherweise weiter entfernten Strukturen belasten den symptomatischen Bereich?
  • Gibt es degenerative Veränderungen im symptomatischen Bereich?
  • Durch welche Manöver kann das Gewebe entlastet und die Spannung reduziert werden?
  • Was ist in der heutigen Sitzung primär zu behandeln? 

Ein kleines Beispiel wäre: Wie verändert sich der Schmerz oder die Beweglichkeit in der Schulter, wenn der Kopf zur Seite geneigt wird oder das Becken in eine andere Position gebracht wird. Ergeben sich durch diese Manöver Veränderungen in Schmerz oder Beweglichkeit, so spielen das Becken oder die Halswirbelsäule eine Rolle in der osteopathischen Behandlung.

Dritter Schritt

3. Die osteopathische Behandlung

Als Osteopath lasse ich mich stets von der Beschaffenheit des Gewebes und Ihren individuellen Anforderungen leiten. Dabei geht es in der Regel darum, die Beweglichkeit im Gewebe und die Durchlässigkeit zu verbessern.

Ich nutze dabei eine Vielzahl von Techniken, die sich wie folgt einteilen lassen:

  • Indirekte Techniken folgen dem Gewebe in die leichte Richtung. Es kann sich eine neue Balance im Gewebe einstellen. Dies wird oft als sanft empfunden.
  • Direkte Techniken gehen in die Richtung der Restriktion und kommen bei rigidem Gewebe zum Einsatz. Dabei können alle Teilbereiche der Osteopathie angesprochen werden.
Osteopathie Behandlung Frau

Die craniosacrale Osteopathie

Die craniosacrale Behandlung adressiert das Kreuzbein, den Schädel und die Wirbelsäule. Die darin enthaltene Nervensystem mit den Flüssigkeiten (Liquor) und den Nervenhäuten wird in seiner Fluktuation und Beweglichkeit behandelt.

mehr zur craniosacalen Osteopathie

Osteopathische Behandlung

Die parietale Osteopathie

In meiner Behandlung werden die Fehlstellungen im Bereich des parietalen Systems, also der Wirbelsäule, des Beckens (Kreuz- Steißbein und Beckenschaufel) und der oberen Halswirbelsäule korrigiert. Dafür nutze ich Techniken der Amerikanischen Chiropraktik, der Chiropraktik Instrument Technik (CIT) und Muskel Energie Techniken.

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Viszerale Osteopathie Brustkorb

Die viszerale Osteopathie

Bei der Viszeralen Osteopathie kommen sanfte Techniken zum Einsatz, die die Funktion und die Beweglichkeit der inneren Organe des Bauch- oder Brustraumes unterstützen.

mehr zur viszeralen Osteopathie

Vierter Schritt

4. Die Nachuntersuchung

Im letzten Schritt nehme ich erneut die faszialen Spannungsverhältnisse wahr.

Dabei vergleiche ich die Spannungsverhältnisse mit meiner Wahrnehmung zu Behandlungsbeginn. Ich wiederhole gegebenenfalls die relevanten Bewegungstests. Die Nachuntersuchung gibt mir wichtige Informationen über die Wirksamkeit der durchgeführten Behandlung. Dabei prüfe ich systematisch die Behandlungseffekte in verschiedenen Bereichen:

  • Wie haben sich die Beweglichkeit und die Qualität der Gewebe verändert?
  • Welche Verbesserungen zeigen sich in den zuvor eingeschränkten Bereichen?
  • Sind neue Spannungsmuster entstanden?
  • Wie reagiert Ihr Körper auf die osteopathischen Techniken?

Diese Evaluation ermöglicht es mir, den Erfolg der Behandlung objektiv zu beurteilen und bei Bedarf noch gezielte Korrekturen vorzunehmen.

Gut zu wissen

Die Rahmenbedingungen der osteopathischen Behandlung

Eine professionelle osteopathische Behandlung erfordert bestimmte Rahmenbedingungen, die ich in meiner Hamburger Praxis sorgfältig gestalte, um Ihnen die bestmögliche Betreuung zu bieten.

Dauer der Behandlung

Zu allen Terminen nehme ich mir eine Stunde Zeit für Sie. In der Regel endet die osteopathische Behandlung nach 50 Minuten. Um abschließend Ihre Fragen zu klären und den weiteren Ablauf der Therapie zu besprechen ist also noch ausreichend Zeit vorhanden.

Wie viele osteopathische Behandlungen sind erforderlich?

Der Behandlungsintervall und der Bedarf sind abhängig von der Art der Störung: 

  • Akute Beschwerden, die einen erkennbaren auslösenden Moment haben, zum Beispiel ein Trauma, kommen innerhalb von zwei Wochen zu drei Terminen. 
  • Patienten mit Beschwerden, die am Beginn einer möglichen Chronifizierung stehen, rate ich drei Behandlungen innerhalb von drei Wochen wahrzunehmen. 
  • Bei chronischen Erkrankungen macht es Sinn einen Abstand von drei Wochen zwischen den Behandlungen einzuhalten. In dieser Zeit kann sich das Gewebe adaptieren. 
  • Spätestens nach drei Behandlungen sollte sich eine deutliche Veränderung einstellen.

Für wen eignet sich eine osteopathische Behandlung?

Da es eine Vielzahl an osteopathischen Behandlungstechniken gibt, die jedem Menschen, unabhängig von Alter und Konstitution, gerecht werden, können alle Menschen von einer osteopathischen Behandlung profitieren. Mein Therapieangebot richtet sich an alle Patienten ab 10 Jahren, Sportler, Schwangere und Senioren.  

Bei welchen Beschwerden ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Die häufigsten Gründe für eine osteopathische Behandlung sind:

  • akute oder chronische Beschwerden im Muskel-Skelett-System: LWS/BWS/HWS Syndrom, Arthrose, Verspannungen, Bandscheibenvorfall, Schulterschmerzen
  • chronische Schmerzen
  • Schwindel
  • Tinnitus und Hörsturz
  • Migräne
  • Erkrankungen der inneren Organe zum Beispiel Asthma und Verdauungsstörungen
  • Kieferbeschwerden (CMD)

Gibt es Kontraindikationen?

Die Osteopathie ist kontraindiziert beifolgenden Erkrankungen:

  • akute psychische Erkrankungen
  • Entzündungen und Infektionen, deren Behandlung Heilpraktikern nach dem Infektionsschutzgesetz untersagt ist
  • Lähmungen und schwere neurologischen Zeichen
  • starke Schmerzen, die neu aufgetreten sind und mit einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes einhergehen
  • nicht ärztlich abgeklärtes Trauma

Kein Versprechen auf Heilung 

Grenzen der Osteopathie 

Die Osteopathie kann bei vielen Erkrankungen die Symptome lindern und zu einer Verbesserung der Beschwerden führen. Allerdings kann Osteopathie degenerative Veränderungen nicht rückgängig machen. Aber sie kann lokal eine Verbesserung des Stoffwechsels und eine Reduzierung des Schmerzniveaus bewirken. Eine Verbesserung der Beweglichkeit in anderen Bereichen kann ein neues Gleichgewicht herstellen. 

Um festzustellen ob die Osteopathie Ihnen helfen kann, mache ich eine gründlich Erstuntersuchung unter Beachtung aller Warnsymptome, den sogenannte „Red flags“. 

Dazu gehören unter anderem Nachtschweiß, starker nächtlicher Schmerz, starkes Trauma und viele weitere. Wenn Sie derartige Veränderungen in ihrer Gesundheit wahrnehmen, ist es ratsam zunächst einen Arzt aufzusuchen.

Fünfter Schritt

5. Abschließendes Gespräch und Beratung

Das abschließende Gespräch bildet den wichtigen Rahmen für ihre weitere Genesung. Hier teile ich mit Ihnen meine Beobachtungen und Einschätzungen aus der Behandlung.

Ich erkläre Ihnen, welche Strukturen behandelt wurden und wie sich diese auf Ihr Beschwerdebild auswirken können. Basierend auf meinen Befunden gebe ich Ihnen konkrete Empfehlungen:

  • Verhaltensweisen, die Sie im Alltag unterstützen
  • Spezielle Übungen oder Bewegungsabläufe für zu Hause
  • Empfehlungen zur Belastungssteuerung in Sport und Beruf

Gemeinsam besprechen wir die Notwendigkeit weiterer Behandlungen und legen bei Bedarf neue Behandlungsziele fest.

Fazit

Eine osteopathische Behandlung ist also besonders bei persistierenden Beschwerden des Bewegungsapparates angezeigt. 

Auch bei vielen Dysfunktionen, deren Ursache mutmaßlich im Nervensystem oder den inneren Organen liegt, kann die osteopathische zu einer deutlichen Verbesserung Ihrer Gesundheit beitragen. Sogar bei Beschwerdefreiheit kann die osteopathische Behandlung ihre Gesundheit verbessern und ihr Wohlbefinden und ihre Leistungsfähigkeit steigern. 

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